Osteopathie für Säuglinge und Kinder


Es gibt immer wieder kaum auffällige Geburtstraumata bei neugeborenen Babys. Das mag während der Geburt die Nabelschnur um den Hals sein mit Atemnot, die Geburt mit einer Saugglocke, eine zu starke Überstreckung der sensiblen Halswirbel oder einfach eine schwere und lange Geburt, bei der das Baby längere Zeit im Geburtskanal feststeckte.


In den meisten Fällen verlaufen selbst diese Ereignisse undramatisch.

Sollte dies nicht der Fall sein treten bei dem Säugling relativ bald Symptome auf, die weitreichend sein können und sich in den Entwicklungsphasen zum Teil auch erst später zeigen.


Hierzu gehören z.B. das KISS-Syndrom, Dreimonatskoliken, Erkrankungen der Atemwege , Probleme des Verdauungstraktes, Pseudokrupp, Mittelohrentzündungen, Schreikinder, Hyperaktivität sowie später Lese- und Lernstörungen.


Um dies zu behandeln und vorzubeugen ist die Osteopathie immer eine sinnvolle Alternative. Vor allem, wenn die herkömmlichen Methoden (klassische Schulmedizin) nicht ausreichend helfen konnten.


Selbst die leichteste Geburt bedeutet ein gewisses Trauma für das Kind. Es ist in jedem Falle unterstützend, den sehr feinen Bewegungsapparat und die Struktur des Kindes, bei dem selbst die Knochen noch kaum Festigkeit erlangt haben zu normalisieren, das Nervensystem auszugleichen und traumatische Muster der Erfahrungen von Geburt und Kindheit zu lösen.


Dr. William Sutherland, der Begründer der Cranialen Osteopathie, bemerkte oft: "Wie der Zweig gebogen wird, so wächst auch der Baum".


Was früh behandelt wird, braucht das Kind nicht mit in seine Zukunft zu nehmen. Je früher einen nötige Behandlung einsetzt, um so besser, effektiver und einfacher für alle Beteiligten.

Für mich ist hierbei das wichtigste Grundprinzip die Bewusstheit des Kindes anzuerkennen und die innere Haltung vor dem Kontakt (innerlich) das Kind um Erlaubnis zu bitten.


Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Behandlung der werdenden Mütter. Vor und nach der Geburt. Diesen sehr wichtigen Teil werde ich in Kürze ausführen.

Weitere Anwendungsgebiete:

  1. Angeborene und geburtstraumatische Probleme wie Schiefhals (KISS-Syndrom), Hüftdysplasien, Schädel- und Gesichtsasymmetrien, Hydrozephalus, Klump- und Sichelfüße, Skoliosen.
  2. Orthopädische und kieferorthopädische Probleme wie Mittelohrentzündungen , Seh- und Sinnesstörungen,   Zentrale Koordinationsstörungen, Atemwegsprobleme, später Lese- und Lernstörungen .
  3. Dreimonatskoliken / Verdauungsstörungen, übermäßiges Spucken.
  4. Schlafstörungen, übermäßige Unruhe, Scheikinder.
  5. Verhaltensauffälligkeiten wie Lern- und Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität, psychische Probleme.
  6. Autismus , Down-Syndrom, spastische Lähmung, Epilepsie.
  7. Selbstverständlich auch die Behandlung von Frauen vor und nach der Geburt.



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